MOBBING

Dieses Thema nimmt leider immer mehr an Fahrt auf. Getan wird hier viel zu wenig.

Es wird nicht zugehört, es wird häufig nichts getan von der jeweiligen Anlaufstelle bzw. ignoriert.

Mobbing ist gefährlich und darf nicht ignoriert werden!

Mobbing wurde früher als die Gewalt der Intelligenz (Gymnasium und höhere Schulformen) bezeichnet.

NEIN! … Es sich schon längst in voller Härte in den Grundschulen und Kindergärten angekommen. 

Mobbing ist kein Kavaliersdelikt. Mobbing hinterlässt nicht nur kurzfristige Schäden, sondern oft LEBENSLANG!

MOBBING ist GEWALT!

 

Mobbing - Arten:

 

Physisches Mobbing

Dies ist die sichtbarste Form, bei dem der Mobber/Schläger seine physische (körperliche) Kraft einsetzt, um das Opfer zu terrorisieren. Mit Schlagen, Tritten und anderen Arten der physischen Aggression versucht der Angreifer das Opfer zu demütigen und zu unterdrücken.

Wichtig hierbei ist, dass diese Art des Mobbings dazu neigt, in Gesellschaft weiterer Anwesender stattzufinden. In Gesellschaft von Freunden, die den Schläger sogar noch anfeuern und weiter anstacheln. In dieser Phase fühlt sich der Schläger kräftig, stark und meint ein Anführer zu sein.

Auch dann wenn die Schläge nicht in der Öffentlichkeit stattfinden, könnten es stattdessen aber andere vermeintliche „leichtere“ Anzeichen dieser Art des Mobbings sein. Zum Stolpern bringen, gegen den Tisch treten wo der Gemobbte sitzt, den Rucksack oder andere persönliche Gegenstände zu klauen. Auch dies können alles kleine Zeichen sein, die auf einen möglichen Fall des Mobbings hindeuten können.

 

 Verbales Mobbing

Diese Art des verbalen Mobbings (mündliche) kommt am häufigsten vor, da viele das verbale Mobbing als "Kinderkram" abtun.

Wenn die Person, die die Witze, Beleidigungen und abwertenden Worte erhält, am Ende leidet und sieht, wie das eigene Selbstwertgefühl zerstört wird, ist das kein Kinderkram!

Mobbing in verbaler Form kann alles sein, von Beleidigungen zu Witzen über ihre sexuelle Orientierung, ihre physischen Eigenschaften, Schwachstellen, Ticks, oder ihre Herkunft. Wenn die Mobber dazu befragt werden, warum sie ihre Klassenkameraden demütigen und mobben, ist die Antwort für gewöhnlich „Ich weiß es nicht“ oder „Es war nur ein Scherz.“ Gerade Jugendliche sind sehr verletzt, diese Kommentare / Beleidigungen zu erhalten, da sie in einem sensiblen Lebensabschnitt sich befinden. Deswegen ist es absolut wichtig, die Problem an den Wurzeln kurzfristig anzupacken. Viele Menschen, die Opfer von verbalen Mobbings werden, haben große Probleme, das eigene Selbstwertgefühl wieder aufzubauen und zu stabilisieren. Der Glaube an sich selbst muss auf schweren Wegen erst wieder gefunden werden.

 

 

Soziales Mobbing

Dies ist eine der nicht so bekannten und doch wahrscheinlich am meisten genutzte Art des Mobbings.

Stell dir einmal vor, dass du beim Fußballspiel in der Schulsportstunde mitspielen möchtest. Aber keiner wählt dich aus, oder man hat Ausreden, die da z.B. heißen, dass alle Positionen bereits durch die anderen Klassenkameraden schon besetzt wurden. Oder anders, wie du mitbekommst, dass deine Freunde / Schulkameraden Bilder von einer Veranstaltung kommentieren, von der du ausgeschlossen warst. Sie haben dich bewusst und gewollt außen vor gelassen. Du wurdest aus einer der Gruppe entfernt, von der du dachtest, dass du auch ein Teil davon bist.

Das soziale Mobbing ist eine sehr heikle Form des Mobbings, bei der auf Personen, mit denen du in der Klasse bist und mit denen du zusammen arbeiten musst, nicht zählen kannst. Du wirst ausgeschlossen und findest keine Beachtung. Es kann äußerst schwer sein, den Schmerz der ausgelöst wird in emotionaler Form zu überwinden.

Eine der größten Ängste des Menschen ist die Zurückweisung.

 

Cyber-Mobbing

Überwiegend die sozialen Medien verursachen diese Art des Mobbing, welche in den letzten Jahren mit steigenden Zahlen und Möglichkeiten für die jungen Leute von heute sehr wichtig sind.

Nicht wenige müssen (leider), ihre Erfahrungen, privaten Gefühle, und alles, das sie mögen, und nicht mögen, öffentlich mitteilen. Es wird alles publik gemacht.

Damit wird Neidern und Leuten die einem nicht wohlgesonnen sind Tor und Tür für Angriffe geöffnet.

Als weiteres Beispiel des Cyber-Mobbings kann auch sein, dass ein mögliches Opfer z. B. ein Foto im Internet lädt und veröffentlicht und eine nimmer endende Flut  von Kommentaren einzelner oder auch zahlreichen Leuten in Gang setzt die das negativ und abfällig kommentieren. Dies hinterlässt bei der Person, der/die das Foto hochgeladen hat, nun als Ergebnis ein entblößtes und beschämtes Gefühl. Als weiteres Beispiel könnte man aufführen, dass die mobbende Person ein Foto hat, auf dem das Opfer schlecht aussieht oder etwas Peinliches tut. Hier wird dann gedroht, es zu veröffentlichen, um das Opfer so einzuschüchtern und zu manipulieren. Der Mobber wird dem Opfer private Nachrichten senden, welche ihm Angst und Stress bereiten werden.

Ganz häufig geschieht das anonym, so dass das Opfer noch nicht einmal weiß wer dahinter steckt.

 

Sexuelles Mobbing     Diese Art von Mobbing haben noch nicht viele gehört, weil diese Form des Mobbing in der Regel ein ziemlich obszönes Verhalten beinhaltet. Viele verwehren sich daher zu glauben dass von Kindern/Jugendlichen angewendet wird.

(Kleiner Tip! Schaut mal auf den Handys der Kinder nach und ihr werdet häufig dort Pornos finden.)

Hier werden u.a. frauenfeindliche und sexistische Bemerkungen, die sich auf den Körper des Opfers beziehen benutzt. „Hoch“ im Kurs stehen da auch, ein Opfer ohne dessen Einverständnis an intimsten Stellen zu berühren und sich dadurch gefühlt eine große Demütigung beim Opfer einstellt. Man stelle sich einen Jungen vor, der eine Schulkameradin in seiner Klasse bedrängt. Er könnte Druck ausüben und sie bedrängen, ihn zu küssen, ihn zwischen den Beinen zu berühren oder aber auch Pornos anzuschauen. Das Mädchen könnte dabei traumatisiert werden und für ihr weiteres Leben schwerwiegende Probleme bei emotionalen bzw. intimen Beziehungen verursachen.


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Mobbing hinterlässt sehr häufig lebenslange Folgen. 

 

 Hier kann es nur ein Ziel geben!

Schnelles und konsequentes Eingreifen!

Jeder Mobbingfall hat ernst genommen zu werden und muss schnell und konsequent entgegen gewirkt werden.

Hier gibt es kein Augen zu halten und ignorieren. Da bedarf es einem schnellen Einschreiten!

 

Ein Beispiel wie es nicht laufen sollte.

"Ein Junge in der Schule kommt einem anderen Kind was bedrängt wird zur Hilfe und gerät nun selbst in den Focus größerer Mitschüler. Diese haben nichts besseres zu tun als dem Jungen Finger zwischen zwei Tischen einzuklemmen und er dadurch eine Verletzung davon trägt. Der Vater geht in die Schule und bespricht den Vorfall mit der Leiterin. Im Anschluss hat diese nichts besseres zu tun, als vor der Klasse dann zu vermelden, dass man mit dem Vater ja kein vernünftiges Gespräch führen kann!"

                                                                                                             So geht es nicht!

Bei Mobbingfällen ist es nötig, dass verschiedene Parteien "Hand in Hand" arbeiten. Hierbei gibt es vielfach schon Probleme die das ganze nur unnötig in die Länge ziehen. Für Gespräche keinen Termin …. kein Gehör für Sorgen und Nöte … Vorfälle werden ignoriert. So wird dem Kind nicht geholfen! Was aber als Ziel oberste Priorität haben sollte.

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Kurse / Seminare

Wir sind gerne bereit nach Absprache zu diesem Thema an die Schulen zu kommen.

 In der Regel ist es am besten hier drei Termine zu machen.

                           Erstens:   Vorfall/Vorfälle besprechen und Mobbingopfer und auch die Mobber kennenlernen / Elternabend.

                          Zweitens: Hauptveranstaltung

                           Drittens:  Einen Termin zwei/drei Monate später um zu schauen/prüfen wie es läuft bzw. ob Vereinbarungen eingehalten werden.

 

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BushiDo Kampfkunst Pampow/Holthusen & Wittenburg

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